Bericht“ Konfliktinterventionen in somatischen Akutkliniken“

Beschäftigte im Gesundheitswesen sind häufig von Aggression durch Patienten und deren Angehörige betroffen. Dies birgt für die Beschäftigten die Gefahr physischer, psychischer oder emotionaler Folgeschäden.

Die Unfallkasse NRW beauftragte daher den Fachbereich Gesundheit der Fachhochschule Bern mit einem Projekt, an dessen Ende Vorschläge für ein praxisorientiertes Präventionskonzept zur Reduktion von Aggressionsereignissen in Krankenhäusern formuliert werden sollten.


Gewalt gegen Beschäftigte

In unserer Gesellschaft herrscht Konsens darüber, dass Beschäftigte, die ihre Arbeitsstelle „gesund und munter aufsuchen“ ein Recht darauf haben, diese nach Feierabend zumindest „gesund“ wieder zu verlassen.

Dies gilt auch für Einrichtungen des Gesundheitswesens. Ansätze dazu, wie Beschäftigte vor Übergriffe durch z. B. Patienten, Bewohner und deren Angehörige geschützt werden können, werden im hier herunterzuladenden Artikel* aufgezeigt.

* mit freundlicher Genehmigung des Kohlhammer-Verlags

Resilienzförderung für Mitarbeitende im Gesundheitswesen

Oft stehen Beschäftigte im Gesundheitswesen unter erheblichem psychosozialem Belastungsdruck. Pflegende und andere Berufsgruppen fühlen sich immer weniger in der Lage, ihre Aufgaben vollständig und zum Wohle der Patienten durchzuführen. Daher wird es eine der zentralen Herausforderungen für das Management sein, diese adäquat zu unterstützen.

Resilienz kann eines der hierbei unterstützenden Konzepte sein. Darunter wird gegenwärtig verstanden, dass Menschen über Eigenschaften verfügen bzw. diese Eigenschaften entwickeln, die sie befähigen, mit schwierigen Situationen und Verhältnissen umgehen können.